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updated: "2024-02-29"
category: Apologetik
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# Allahs Gebrauch von Pluralpronomen: Eine Übersicht und Kritik – Teil II

**Von Anthony Rogers**

Übersetzt aus dem Englischen ins Deutsche von der [Answering-Islam](https://answering-islam.net/authors/rogers/pronouns2.html)Website

**Einleitung**

Der vorangegangene Artikel ([*](http://apologia-online.net/allahs-gebrauch-von-pluralpronomen-eine-uebersicht-und-kritik-teil-1/)) hat einige der Probleme aufgezeigt, die für die Behauptung bestehen, dass die von Allah verwendeten Pluralpronomen, von einigen seltenen Ausnahmen abgesehen, Allah und Jibreel und/oder Muhammad und/oder einen Engel und/oder die Engel als Ganzes einschließen. Wir haben auch gesehen, dass dies zumindest bedeutet, dass in den meisten Versen, in denen Allah Pluralpronomen in der ersten Person verwendet, diese ausschließlich für Allah verwendet werden und sich nicht auf irgendein Geschöpf neben ihm beziehen können.

**Der majestätische Plural**

In Anerkennung der Tatsache, dass sich die göttlichen Plurale des Korans in den meisten Fällen auf Allah allein beziehen müssen, sagen fast alle muslimischen Autoritäten, die glauben, dass es eine Erklärung für sie gibt, dass sie Beispiele für *den majestätischen Plural oder den Plural des Respekts*1 sind, was bedeutet, dass sie sie bildlich interpretieren. Zum Beispiel sagt Shaykh Hamza Karamali:

Das nahnu hier [S. 15:9] könnte das königliche Wir sein … oder Allah könnte sich auf sich selbst zusammen mit dem Engel Jibreel beziehen.**Die vorherrschende Interpretation hier und anderswo ist jedoch, dass es sich um das königliche *Wir* handelt.**2 (Fettdruck von mir; Kursivschrift im Original)

In ähnlicher Weise wird Ibn Taymiyyah oft mit den Worten zitiert:

Allah, möge Er verherrlicht und erhaben sein, bezieht sich manchmal auf sich selbst in der Einzahl, durch den Namen oder durch die Verwendung eines Pronomens, und manchmal durch die Verwendung des Plurals, wie in dem Satz (Interpretation der Bedeutung): 'Wahrlich, Wir haben euch einen offensichtlichen Sieg gegeben' [al-Fath 48:1], und andere ähnliche Sätze. Aber Allah bezieht sich niemals auf sich selbst, indem Er den Dual verwendet, **denn der Plural bezieht sich auf den Respekt, den Er verdient**, und kann sich auf Seine Namen und Eigenschaften beziehen, während der Dual sich auf eine bestimmte Zahl (und nichts anderes) bezieht, und Er steht weit darüber.3, 4 (Hervorhebung von mir)

Allerdings war diese Redewendung im Arabischen vor oder zeitgleich mit dem Koran nicht gebräuchlich, wie der muslimische Gelehrte M. A. S. Abdel Haleem einräumt,

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass in der vorislamischen Literatur und zur Zeit der Offenbarung des Korans **Pronomen offenbar nicht als Hinweis auf den Status verwendet wurden;** sie änderten sich nicht mit dem sozialen Status, und insbesondere **der Plural von Majestät scheint nicht von Königen oder Häuptlingen verwendet worden zu sein** oder um sie anzusprechen oder sich auf sie zu beziehen. **Der Prophet und seine frühen Nachfolger haben ihn weder für sich selbst noch in ihren Briefen verwendet, um Könige oder Gouverneure anzusprechen.** Wie gezeigt wurde, wurde ein solcher Gebrauch eindeutig im Koran eingeführt, und zwar auf der Grundlage einer hochentwickelten Anwendung des Konzepts der Pluralität.5 (Hervorhebung von mir)

Die Behauptung, dass dies wirklich erklärt, was im Koran vor sich geht, muss irgendwie begründet werden. Wenn ein solches Idiom durch den Koran ins Arabische eingeführt wurde, warum wird dieses neue Idiom nie erklärt? Warum gibt es keine Aufzeichnungen darüber, dass Muhammad es in den Hadithen erklärt? Und da es weder im Koran noch in den Hadithen erklärt wird, was ist der Beweis dafür, dass der Koran ein solches Idiom überhaupt einführt?

Die oft wiederholte Rechtfertigung für diese Behauptung ist, dass Allah in Passagen, in denen es um seine Transzendenz und Majestät geht, im Plural spricht, was als Behauptung aufgefasst werden kann, dass diese Redewendung bekannt ist und durch ihre Verwendung im Koran gerechtfertigt werden kann. Dies wird von Shaykh Karamali mit den folgenden Worten ausgedrückt:

Wenn Er nahnu ["Wir"] verwendet, um sich auf sich selbst zu beziehen, ist nahnu das königliche Wir und bedeutet Majestät. Jemand, der in der Sprache des Korans bewandert ist, wird sich beim Rezitieren solcher Verse vor der göttlichen Majestät demütig fühlen. Diese Demut ist die Essenz der Anbetung, die die Beziehung zwischen Diener und Meister definiert.**Verse, die zum Beispiel von der Auferstehung und dem Gericht sprechen, haben eine starke Aura göttlicher Majestät.**6 (Hervorhebung von mir)

Muzzamil Sidiqqi führt diese Ansicht weiter aus und fügt hinzu, dass im Gegensatz dazu Singularpronomen verwendet werden, wenn es um die Nähe Allahs geht:

Dies ist eine Redeweise. Manchmal sagt der Sprecher "ich" und manchmal "wir". Wir verwenden das auch in unseren Gesprächen. **Im Koran werden Sie sehen, dass oft die erste Person Singular wie Ich oder Mein verwendet wird, wenn Allah über Seine Liebe, Fürsorge, Nähe und Vergebung für Seine Diener spricht. In ähnlicher Weise wird oft die erste Person Plural verwendet, wenn Allah über Seine Macht, Majestät, Herrlichkeit, große Taten spricht oder wenn Er über Seinen Zorn und seine Wut auf die Sünder und Verbrecher spricht.** (Dies ist natürlich die allgemeine Verwendung. Manchmal ist auch das Gegenteil der Fall, je nach dem Kontext der Sura.)7 (Hervorhebung von mir)

Eine ähnliche Aussage macht Yusuf Ali in seinem Kommentar zu Sura 2:37:

"Man beachte den Übergang vom Plural 'Wir' am Anfang des Verses zum Singular 'Ich' später im selben Vers. Allah spricht von sich selbst gewöhnlich in der ersten Person Plural 'Wir'; es ist der Plural des Respekts und der Ehre und wird in der menschlichen Sprache bei königlichen Proklamationen und Dekreten verwendet. Wo jedoch eine besondere persönliche Beziehung ausgedrückt wird, wird der Singular, 'Ich' oder 'Mich' verwendet, vgl. 26:52 usw. "8

Dieser Versuch, die Erklärung des Plurals der Majestät für die göttlichen Plurale im Koran zu rechtfertigen, scheitert an Folgendem:

1) Wie Sidiqqi selbst oben in einem Nebensatz einräumt, passt die Verwendung von Pluralpronomen nicht in dieses Schema: Es gibt Stellen, an denen Allah im Singular spricht, auch wenn seine Transzendenz im Blick ist, und es gibt Stellen, an denen Allah im Plural spricht, auch wenn seine Nähe im Blick ist. In der Tat wird jeder Vergleich der Verse zeigen, dass es in dieser Hinsicht nicht einmal ein allgemeines Muster gibt.

a. Nach dieser Erklärung würde man erwarten, dass Pluralpronomen verwendet werden, wenn es um Allahs Transzendenz, Majestät, Macht, Herrlichkeit, große Taten, Zorn und Zorn geht. Es gibt zwar solche Passagen:

Da erfuhr Adam von seinem Herrn Worte der Eingebung, und sein Herr wandte sich ihm zu; denn Er ist der Allzukehrende, der Barmherzige. **Wir**sprachen: "Steigt alle von hier herab; und wenn, was gewiß ist, eine Führung von Mir zu euch kommt, so soll derjenige, der Meiner Führung folgt, keine Furcht haben, noch soll er trauern. *Diejenigen aber, die ungläubig sind und**Unsere** Zeichen verleugnen, die sollen Gefährten des Feuers sein; darin sollen sie bleiben.*" (S. 2:37-39)

*Wie aber wird es ihnen ergehen, wenn **Wir** sie an einem Tag versammeln, über den es keinen Zweifel gibt, und wenn jeder Seele ausgezahlt wird, was sie verdient hat, ohne Gnade oder Ungerechtigkeit?* (S. 3:25)

Die Ungläubigen sollen nicht denken, daß **Unser** Aufschub für sie gut für sie ist:***Wir**gewähren ihnen Aufschub, damit sie in ihrer Ungerechtigkeit wachsen können; doch sie werden eine schändliche Strafe erleiden.* (S. 3:178)

Allah hat den Spott derer gehört, die sagen: "Wahrlich, Allah ist arm, und wir sind reich!" - **Wir** werden gewiß ihr Wort und ihre Tat, die Propheten zu töten, aufzeichnen, und***Wir** werden sagen: "Kostet die Strafe des brennenden Feuers!"* (S. 3:181)

Und wer das aus Groll und Unrecht tut, *den werden **Wir** bald ins Feuer werfen;* und Allah hat leichtes Spiel. (S. 4:30)

(Und diejenigen, die knauserig sind oder anderen Knauserigkeit auferlegen oder das verbergen, was Allah ihnen gegeben hat; *denn **Wir** haben denen, die sich dem Glauben widersetzen, eine Strafe bereitet, die sie in Verachtung stürzt*(S. 4:37)

O ihr Leute der Schrift! Glaubt an das, was **Wir** (jetzt) herabgesandt haben, und bestätigt, was (schon) bei euch war, *bevor **Wir** das Gesicht und den Ruhm einiger (von euch) bis zur Unkenntlichkeit verändern und sie nach hinten kehren oder sie verfluchen, wie **Wir** die Sabbatbrecher verflucht haben, denn Allahs Entscheidung muß ausgeführt werden.* (S. 4:47)

Wer sich mit dem Gesandten anlegt, nachdem ihm die Rechtleitung offenkundig geworden ist, und einen anderen Weg einschlägt als den der Gläubigen, *den werden **Wir** auf dem Weg lassen, den er gewählt hat, und ihn in der Hölle landen lassen* - welch böse Zuflucht! (S. 4:115)

Sie sind in Wahrheit (gleichermaßen) Ungläubige. *Und **Wir** haben den Ungläubigen eine erniedrigende Strafe bereitet.* (S. 4:151)

Daß sie Wucher trieben, obwohl es ihnen verboten war, und daß sie das Vermögen der Menschen unrechtmäßig verzehrten - ***Wir** haben für diejenigen unter ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzliche Strafe bereitet.*(S. 4:161)

Diejenigen, die ungläubig sind und Unsere Zeichen leugnen, werden Gefährten des Höllenfeuers sein. (S. 5:10)

Und weil sie ihren Bund gebrochen haben, *haben **Wir**sie verflucht und ihre Herzen verhärtet;* sie verkehren die Worte von ihrem Platz und vergessen einen guten Teil dessen, was ihnen gesandt ward, und du wirst sie - mit Ausnahme einiger weniger - immer wieder in Betrügereien finden; doch vergib ihnen und sieh über ihre Sünden hinweg; denn Allah liebt die Freundlichen. Auch von denen, die sich Christen nennen, haben **Wir** einen Bund genommen, doch sie vergaßen einen guten Teil dessen, was zu ihnen gesandt ward; *so haben **Wir** sie entfremdet mit Feindschaft und Haß zwischen den einen und den anderen auf den Tag der Auferstehung.* Und bald wird Allah ihnen zeigen, was sie getan haben. (S. 5:13-14)

*Diejenigen aber, die ungläubig sind und **Unsere** Zeichen verleugnen - sie werden Gefährten des Höllenfeuers sein.* (S. 5:86)

Eines Tages werden **Wir** sie alle versammeln: Dann werden **Wir** zu denen, die Uns Partner zugeschrieben haben, sagen: "Wo sind die Partner, die ihr (erfunden und) besprochen habt?" Dann wird ihnen kein anderer Ausweg bleiben, als zu sagen: "Bei Allah, unserem Herrn, wir waren nicht diejenigen, die Allah Götter zur Seite stellten." Seht! Wie sie gegen ihre eigenen Seelen lügen! Doch die Lüge, die sie erfunden haben, wird sie im Stich lassen. Unter ihnen gibt es einige, die dir zuzuhören vorgeben; *aber **Wir** haben Schleier auf ihre Herzen geworfen, so daß sie es nicht verstehen, und Taubheit in ihre Ohren;* und wenn sie jedes der Zeichen sähen, würden sie nicht daran glauben… (S. 6:22-25)

*Diejenigen, die**Unsere**Zeichen verwerfen, sind taub und stumm* - inmitten tiefer Finsternis. Wen Allah will, den läßt Er umherirren; wen Er will, den stellt Er auf den geraden Weg. (S. 6:39)

Vor dir sandten**Wir** (Gesandte) zu vielen Völkern, *und **Wir** bedrängten die Völker mit Leid und Not, damit sie Demut lernen sollten.* Als das Leid von **Uns**zu ihnen kam, warum lernten sie dann nicht Demut? Im Gegenteil, ihre Herzen wurden hart, und der Satan ließ ihnen ihre Taten verlockend erscheinen. Als sie aber die Warnung, die sie erhalten hatten, vergaßen, öffneten **Wir** ihnen die Pforten aller (guten) Dinge, *bis **Wir** sie inmitten ihres Genusses **Unserer** Gaben plötzlich zur Rechenschaft zogen, und siehe, sie stürzten in Verzweiflung.* (S. 6:42-44)

Diejenigen aber, die**Unsere** Zeichen verwerfen - s*ie wird die Strafe treffen,* weil sie nicht aufhörten, zu sündigen. (S. 6:49)

*So* *haben **Wir** auch Abraham die Macht und die Gesetze der Himmel und der Erde gezeigt,* damit er (mit Verstand) Gewißheit habe. (S. 6:75)

***Wir** werden (auch) ihre Herzen und ihre Augen (in Verwirrung) stürzen, so wie sie sich anfangs geweigert haben, daran zu glauben:***Wir** werden sie in ihren Sünden belassen, damit sie in der Verwirrung umherirren. (S. 6:110)

Diejenigen, die (Allah) Partner geben, werden sagen: "Wenn Allah gewollt hätte, hätten wir Ihm keine Partner gegeben, noch hätten es unsere Väter getan, noch hätten wir irgendwelche Tabus gehabt." So haben ihre Vorfahren falsch argumentiert, bis sie von **Unserem** Zorn gekostet haben. Sprich: "Habt ihr ein Wissen? Wenn ja, dann legt es vor uns vor. Ihr folgt nichts als Vermutungen; ihr tut nichts als lügen. (S. 6:148)

*Wie viele Städte haben **Wir** (wegen ihrer Sünden) vernichtet? **Unsere** Strafe traf sie plötzlich in der Nacht oder während sie schliefen, um ihre Mittagsruhe zu halten.* *Als**Unsere** Strafe sie erfaßte,* stießen sie keinen anderen Schrei aus als diesen: "Wahrlich, wir haben Unrecht getan." Dann werden **Wir** diejenigen befragen, denen **Unsere** Botschaft gesandt wurde, und diejenigen, durch die **Wir** sie gesandt haben. Und wahrlich, **Wir**werden ihre ganze Geschichte mit Wissen erzählen, *denn **Wir** waren niemals abwesend (zu keiner Zeit und an keinem Ort).* (S. 7:4-7)

Wann immer **Wir** einen Propheten in eine Stadt schickten, nahmen **Wir** ihre Bewohner in Leid und Not auf, damit sie Demut lernten. Dann verwandelten **Wir** ihr Leid in Wohlstand, bis sie wuchsen und sich vermehrten und zu sagen begannen: "Auch unsere Väter waren von Leid und Reichtum betroffen" … Siehe! ***Wir** haben sie plötzlich zur Rechenschaft gezogen, während sie (ihre Gefahr) nicht erkannten.* Hätten die Bewohner der Städte nur geglaubt und Allah gefürchtet, **Wir** hätten ihnen wahrlich Segen vom Himmel und von der Erde zuteil werden lassen; doch sie lehnten ab, *und **Wir** zogen sie zur Rechenschaft für ihre Missetaten.* Fühlten sich die Bewohner der Städte sicher vor*dem Kommen **Unseres** Zorns* bei Nacht, während sie schliefen? (S. 7:94-97)

Ist es nicht eine Lehre für diejenigen, die die Erde in der Nachfolge ihrer (früheren) Besitzer erben, daß **Wir**, wenn **Wir** wollten, *auch sie für ihre Sünden bestrafen und ihre Herzen versiegeln könnten, so daß sie nicht hören könnten?* Das waren die Städte, deren Geschichte**Wir** dir erzählen. Zu ihnen kamen ihre Gesandten mit deutlichen Zeichen. Doch sie wollten nicht glauben, was sie zuvor abgelehnt hatten. So versiegelt Allah die Herzen derer, die ungläubig sind. Die meisten von ihnen fanden **Wir** nicht treu zu ihrem Bund, sondern die meisten von ihnen fanden**Wir** widerspenstig und ungehorsam. Dann schickten **Wir** nach ihnen Moses mit **Unseren** Zeichen zu Pharao und seinen Häuptern, doch sie verwarfen sie: So sieh, wie das Ende derer war, die Unheil stifteten. (S. 7:100)

***Wir**straften das Volk des Pharao mit Dürrejahren und Missernten*, damit sie eine Ermahnung erhielten. (S. 7:130)

*So schickten **Wir** (Plagen) über sie*: Großtod, Heuschrecken, Läuse, Frösche und Blut: Zeichen, die sich von selbst erklärten; aber sie waren von Hochmut durchdrungen, ein Volk, das der Sünde verfallen war. (S. 7:133)

Diejenigen, die sich das Kalb genommen haben, *werden von ihrem Herrn mit Zorn und mit Schande im Diesseits überhäuft werden; so vergelten **Wir**die Erfinder.*(S. 7:152)

*Viele sind die Dschinn und die Menschen, die **Wir** für die Hölle gemacht haben.* Sie haben Herzen, mit denen sie nicht verstehen, Augen, mit denen sie nicht sehen, und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind wie das Vieh - und noch irrender; denn sie sind unachtsam (auf die Warnung). (S. 7:179)

Oft genug, und bei dieser Theorie völlig unerwartet, finden wir das genaue Gegenteil.

Siehe, dein Herr sprach zu den Engeln: "**Ich** will einen Stellvertreter auf der Erde erschaffen." Sie sagten: "Willst Du einen darauf setzen, der auf ihr Unheil stiftet und Blut vergießt, während wir Deinen Lobpreis feiern und Deinen heiligen Namen verherrlichen?" Er sprach: *"**Ich** weiß, was ihr nicht wißt.*" Und Er lehrte Adam die Natur aller Dinge; dann stellte Er sie den Engeln vor und sprach: "Sagt mir die Natur dieser Dinge, wenn ihr recht habt." Sie antworteten: "Ehre sei Dir, wir haben kein Wissen, außer dem, was Du uns gelehrt hast: Wahrlich, Du bist es, der vollkommen ist an Wissen und Weisheit." Er sprach: "O Adam! Sage ihnen ihre Natur." Als er es ihnen gesagt hatte, sagte Allah: "Habe **Ich** euch nicht gesagt, *daß ich die Geheimnisse des Himmels und der Erde kenne, und **Ich** weiß, was ihr offenbart und was ihr verbirgt?"* (S. 2:30-33)

Und erinnere dich, daß Abraham sagte: "Mein Herr, mache dies zu einer Stadt des Friedens und nähre ihre Bewohner mit Früchten, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben." Er sprach: "Diejenigen aber, die ungläubig sind - eine Zeitlang werde**Ich**ihnen ihre Freude gewähren, *doch bald werde ich sie in die Pein des Feuers treiben - eine böse Bestimmung.*" (S. 2:126)

Und wo immer du dich aufmachst, wende dein Gesicht in Richtung der heiligen Moschee, und wo immer du bist, wende dein Gesicht dorthin, auf daß kein Grund zur Anfechtung unter den Leuten gegen dich sei, außer denen unter ihnen, die zur Schlechtigkeit neigen; so fürchte sie nicht, sondern fürchte *Mich*, und auf daß**Ich** **Meine** Gnade an euch vollende und ihr rechtgeleitet werdet. (S. 2:150)

"Diejenigen, die ungläubig sind,*werde **Ich** mit schrecklichen Qualen im Diesseits und im Jenseits bestrafen,* und sie werden niemanden haben, der ihnen hilft." (S. 3:56)

Allah sagte: "Ich werde es zu euch hinabschicken: Wer von euch danach dem Glauben widersteht, *den will **Ich** mit einer Strafe strafen, wie**Ich** sie noch keinem unter den Völkern auferlegt habe.*" (S. 5:115)

(Allah) sagte: "Geh hinaus aus dieser Welt, entehrt und vertrieben. Wenn einer von ihnen dir folgt,*werde **Ich** die Hölle mit euch allen füllen.* (S. 7:18)

Als Moses an den von Uns bestimmten Ort kam und sein Herr ihn ansprach, sagte er: "O mein Herr! Zeige dich mir, damit ich auf dich schauen kann." *Allah sprach: "Du kannst **Mich** nicht direkt sehen,* sondern schaue auf den Berg; wenn er an seinem Platz bleibt, dann wirst du **Mich**sehen." Als sein Herr Seine Herrlichkeit auf dem Berg offenbarte, machte Er ihn zu Staub, und Moses fiel in Ohnmacht. Als er wieder zu sich kam, sagte er: "Gepriesen seist Du! Zu Dir wende ich mich reumütig, und ich bin der erste, der glaubt." (S. 7:143)

*Diejenigen aber, die Unsere Zeichen für Lüge erklären, werden Wir stufenweise (dem Verderben) näherbringen, von wo sie nicht wissen. Und **Ich** gewähre ihnen Aufschub. Gewiß, **Meine** List ist fest.* (S. 7:182-183)

*"Wahrlich, **Ich** bin Gott, und es gibt keinen Gott außer **Mir**; so diene **Mir** (allein) und verrichte das Gebet, um Mein Lob zu verkünden.*" (S. 20:14)

"O Moses!***Ich** bin Gott, der Allmächtige, der Allweise.*" (S. 27:9)

Doch *wie (schrecklich) war **Meine** Strafe und **Meine** Warnung?* (S. 54:16)

b. Nach diesem Ansatz würden wir auch erwarten, dass Singularpronomen verwendet werden, wenn es um Allahs Liebe, Fürsorge, Gunst, Nähe und Vergebung geht. Wir finden zwar solche Passagen:

Wenn **Meine**Diener dich nach **Mir** fragen, *bin**Ich**ihnen nahe: **Ich** erhöre das Gebet eines jeden Bittstellers, wenn er**Mich**anruft: Sie sollen auch willig auf **Meinen** Ruf hören und an **Mich** glauben,* damit sie auf dem rechten Weg wandeln. (S. 2:186)

Siehe! Allah sagte: "O Jesus!**Ich** will dich zu mir nehmen und dich zu **Mir** erheben und dich von den Lästerern reinigen. **Ich**will diejenigen, die dir folgen, denen überlegen machen, die ungläubig sind, bis zum Tag der Auferstehung; dann sollt ihr alle zu **Mir**zurückkehren, und **Ich** will zwischen euch richten über das, worüber ihr streitet. (S. 3:55)9

Siehe! Allah nahm den Bund der Propheten an und sprach: "***Ich** gebe euch ein Buch und Weisheit;* dann kommt zu euch ein Gesandter, der euch bestätigt, was bei euch ist; glaubt an ihn und leistet ihm Hilfe." Allah sprach: "Seid ihr einverstanden und nehmt ihr diesen meinen Bund als verbindlich an?" Sie sagten: "Wir sind einverstanden." Er sagte: *"Dann bezeugt es, und **Ich** bin mit euch unter den Zeugen.*" (S. 3:81)

Und Er, der Herr, nahm sie an und antwortete ihnen: "Niemals werde**Ich** zulassen, daß das Werk eines von euch verlorengeht, sei er männlich oder weiblich. Ihr seid untereinander Glieder. Diejenigen, die ihre Heimstätten verlassen haben und von dort vertrieben wurden und in **Meiner** Sache Schaden erlitten haben und gekämpft haben und erschlagen wurden - wahrlich,***Ich** werde ihre Sünden von ihnen tilgen und sie in Gärten aufnehmen, in denen Ströme fließen - ein Lohn von Allahs Angesicht, und von Seinem Angesicht ist der beste Lohn.* (S. 3:195)

….Heute haben diejenigen, die ungläubig sind, alle Hoffnung auf eure Religion aufgegeben; doch fürchtet sie nicht, sondern fürchtet **Mich**. Heute habe **Ich** eure Religion für euch vervollkommnet und***Meine** Gunst an euch vollendet* und euch den Islam als eure Religion erwählt. ….(S. 5:3)

Dann wird Allah sagen: "O Jesus, Sohn der Maria! *Erzähle dir und deiner Mutter von **Meiner** Gunst.* Siehe! Ich habe dich mit dem heiligen Geist gestärkt, so daß du zu den Menschen in der Kindheit und in der Reife gesprochen hast. Siehe! **Ich**lehrte dich das Buch und die Weisheit, das Gesetz und das Evangelium. Und siehe! Du formst aus Ton gleichsam die Gestalt eines Vogels mit **Meiner** Erlaubnis. Und du hauchst in sie hinein, und sie wird durch **Meine** Erlaubnis zu einem Vogel, und du heilst die Blindgeborenen und die Aussätzigen durch **Meine** Erlaubnis. Und sieh! Du erweckst die Toten mit **Meiner** Erlaubnis. Und siehe! **Ich** hielt die Kinder Israels davon ab, dir Gewalt anzutun, als du ihnen die deutlichen Zeichen zeigtest, und die Ungläubigen unter ihnen sagten: "Das ist nichts als offenkundige Zauberei. Und siehe! **Ich** habe den Jüngern den Glauben an **Mich** und **Meinen** Gesandten eingeflößt, und sie sagten: "Wir sind gläubig, und du bezeugst, daß wir uns als Muslime vor Allah verneigen. (S. 5:110-111)

Als dein Herr von den Kindern Adams aus ihren Lenden ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie über sich selbst Zeugnis ablegen ließ, (indem er sagte): *"Bin ich nicht euer Herr (der euch versorgt und erhält)?*" Sie sprachen: "Ja, wir bezeugen es", damit ihr nicht am Tag der Auferstehung sagen könnt: "Dessen waren wir nicht eingedenk." (S. 7:172)

Wir finden auch, wiederum ganz unerwartet, in vielen Fällen genau das Gegenteil:

Dies ist das Buch; darin ist eine sichere Führung für die Gottesfürchtigen, die an das Unsichtbare glauben, das Gebet verrichten und von dem spenden, *was **Wir** für sie bereitgestellt haben* (S. 2:2-3).

**Wir**sagten: "O Adam! *Bleibe du und dein Weib in dem Garten und eßt von den reichen Dingen darin, wie ihr wollt;* aber nähert euch nicht diesem Baum, sonst werdet ihr Unheil anrichten und Übertretung begehen." (S. 2:35)

Und (gedenke) wie **Wir** sagten: "Tretet ein in diese Stadt und eßt von dem Überfluß darin, wie ihr wollt; aber tretet ein durch das Tor in Demut, in Haltung und in Worten, *und **Wir** werden euch eure Fehler vergeben und den Anteil derer vermehren, die Gutes tun.*" (S. 2:58)

Fragt die Kinder Israels, *wie viele deutliche Zeichen **Wir**ihnen gesandt haben.* Wer aber, nachdem *Allahs Gunst* ihm zuteil geworden ist, etwas anderes an seine Stelle setzt, den bestraft Allah streng. (S. 2:211)

***Wir**haben zu jedermanns Nutzen Teilhaber und Erben des von Eltern und Verwandten hinterlassenen Besitzes eingesetzt.* Gebt auch denen, denen eure rechte Hand verpfändet wurde, ihren Anteil. Wahrlich, Allah ist Zeuge für alle Dinge. (S. 4:33)

*Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, werden**Wir** bald in Gärten aufnehmen, durch die Ströme fließen - ihre ewige Heimat: **Wir** werden sie in kühle, immer tiefer werdende Schatten einlassen.* (S. 4:57)

Hätten **Wir**ihnen befohlen, ihr Leben zu opfern oder ihre Wohnstätten zu verlassen, so hätten es nur wenige von ihnen getan. Hätten sie aber getan, was ihnen gesagt wurde, so wäre es das Beste für sie gewesen und hätte ihren Glauben am meisten gestärkt; *und **Wir** hätten ihnen dann aus **Unserer** Gegenwart einen großen Lohn gegeben; und **Wir** hätten ihnen den geraden Weg gezeigt.* (S. 4:66-68)

Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun - ***Wir** werden sie bald in Gärten einlassen, durch die Ströme fließen, damit sie darin ewig weilen.* Allahs Verheißung ist die Wahrheit, und wessen Wort kann wahrer sein als Allahs? (S. 4:122)

Denen, die an Allah und Seine Gesandten glauben und keinen Unterschied zwischen den Gesandten machen, *werden **Wir** bald ihren Lohn geben: Denn Allah ist allverzeihend, barmherzig.* (S. 4:152-153)

Diejenigen aber unter ihnen, die wissend sind, und die Gläubigen, die an das glauben, was zu dir herabgesandt worden ist und was vor dir herabgesandt worden ist, und die das Gebet verrichten und die Almosen geben und an Allah und an den Jüngsten Tag glauben - *ihnen werden **Wir** bald einen großen Lohn geben.* (S. 4:162)

Hätten die Leute der Schrift geglaubt und wären sie rechtschaffen gewesen, *hätten **Wir** ihre Sünden getilgt und sie in die Gärten der Glückseligkeit aufgenommen.*S. 5:65

Abgelehnt wurden die Gesandten vor dir. Sie ertrugen ihre Ablehnung und ihr Unrecht mit Geduld und Standhaftigkeit, *bis**Unsere**Hilfe sie erreichte.* Und du hast bereits einen Bericht über jene Gesandten erhalten. (S. 6:34)

Und *dies ist ein Buch, das **Wir** herabgesandt haben, segensreich*und bestätigend, was vor ihm kam, auf daß du die Mutter der Städte und alles um sie herum warnen mögest. Diejenigen, die an das Jenseits glauben, glauben an dieses (Buch), und sie sind beständig in der Bewahrung ihrer Gebete. (S. 6:92)

Und ***Wir** gaben Moses das Buch, das (**Unsere**Gnade) vervollständigt für diejenigen, die rechtschaffen handeln,*und das alle Dinge genau erklärt - und eine Führung und eine Barmherzigkeit, damit sie an die Begegnung mit ihrem Herrn glauben. Und dies ist ein Buch, *das **Wir** als Segen herabgesandt haben;* so befolgt es und seid rechtschaffen, damit ihr Barmherzigkeit erlangt. (S. 6:154-155)

O ihr Kinder Adams! ***Wir** haben euch ein Gewand gegeben, um eure Schande zu bedecken und euch zu schmücken.* Doch das Gewand der Rechtschaffenheit ist das beste. Dies sind die Zeichen Allahs, auf daß sie ermahnt werden. (S. 7:26)

Und ***Wir** werden aus ihren Herzen jedes lauernde Gefühl der Verletzung entfernen - unter ihnen werden Ströme fließen* -, und sie werden sagen: "Gepriesen sei Allah, der uns zu diesem Glück geführt hat; und wir hätten niemals die Rechtleitung finden können, wenn Allah uns nicht geleitet hätte" (S. 7:43)

Und (gedenket der Zeit) da***Wir****euch vor den Leuten des Pharao retteten,* die euch mit der schlimmsten Strafe bedrängten, die euch eure männlichen Kinder töteten und eure weiblichen am Leben ließen, das war ein gewaltiger Weg von eurem Herrn. (S. 7:141)

**Wir**teilten sie in zwölf Stämme oder Völker ein. **Wir**wiesen Moses durch Eingebung an, als sein (durstiges) Volk ihn um Wasser bat: "Schlage mit deinem Stab auf den Felsen"; daraus sprudelten zwölf Quellen, und jede Gruppe kannte ihren eigenen Wasserplatz. *Und **Wir** gaben ihnen den Schatten der Wolken und sandten Manna und Wachteln zu ihnen hinab und sprachen: "Eßt von den guten Dingen, die**Wir** für euch bereitgestellt haben.*" (Doch sie lehnten sich auf); Uns haben sie keinen Schaden zugefügt, aber sie haben ihren eigenen Seelen Schaden zugefügt. (S. 7:160)

c. Wäre diese Erklärung richtig, würden wir auch nicht erwarten, dass "Wir" in einem Atemzug mit Allahs Zorn und Gunst genannt wird, wie wir es in Passagen wie den folgenden finden:

Und erinnere dich, **Wir** sagten: "Tretet in diese Stadt ein und eßt von dem Überfluß darin, wie ihr wollt; aber tretet in Demut durch das Tor ein, in Haltung und in Worten, *und **Wir** werden euch eure Fehler vergeben und den Anteil derer, die Gutes tun, vergrößern."* Doch die Übertreter änderten das Wort von dem, was ihnen gegeben worden war; *da sandten **Wir**über die Übertreter eine Plage vom Himmel, weil sie wiederholt gegen (**Unser** Gebot) verstießen.* (S. 2:58)

Und (gedenket der Zeit) da***Wir** euren Bund schlossen*und den Berg (Sinai) über euch erhoben (und sprachen): *"Haltet fest an dem, was **Wir** euch gegeben haben, und vergegenwärtigt euch, was darin ist, damit ihr Allah fürchtet.*" Doch ihr kehrtet danach um; und wäre *Allahs Gnade und Barmherzigkeit zu euch* nicht gewesen, ihr wäret gewiß unter den Verirrten gewesen. Und ihr wußtet wohl, wer von euch den Sabbat übertrat; **Wir**sagten zu ihnen: "Ihr seid Affen, verachtet und verworfen." So machten **Wir** sie zu einem Beispiel für ihre eigene Zeit und für ihre Nachkommenschaft und zu einer Lehre für die Gottesfürchtigen. (S. 2:63-66)

Die Juden sagen: "Allahs Hand ist gefesselt." Ihre Hände seien gefesselt, und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein, seine beiden Hände sind weit ausgestreckt: Er gibt und spendet (von Seiner Gnade), wie Er will. Doch das, was dir von Allah offenbart wird, steigert in den meisten von ihnen ihre Widerspenstigkeit und Lästerung. *Unter sie haben**Wir** Feindschaft und Haß gesetzt bis zum Tag der Auferstehung*. Jedesmal, wenn sie das Feuer des Krieges entfachen, löscht Allah es aus; doch sie trachten danach, auf Erden Unheil zu stiften, und Allah liebt nicht die Unheilstifter. Hätten die Leute der Schrift geglaubt und wären sie rechtschaffen gewesen,***Wir****hätten ihre Sünden getilgt und sie in die Gärten der Glückseligkeit aufgenommen.* (S. 5:64-65)

So*prüften **Wir** einige von ihnen durch den Vergleich mit anderen,* so daß sie sagen konnten: "Sind es denn diese, die Allah aus unserer Mitte begünstigt hat?" Kennt Allah nicht diejenigen am besten, die dankbar sind? *Wenn diejenigen zu dir kommen, die an **Unsere** Zeichen glauben, sagen sie: "Friede sei mit euch", dann sagt: "Euer Herr hat sich selbst die Barmherzigkeit auferlegt.*Wenn einer von euch in Unwissenheit Böses getan hat und es dann bereut und sich bessert, siehe, dann ist Er allverzeihend, barmherzig. *So erklären **Wir** die Zeichen ausführlich, damit der Weg der Sünder aufgezeigt wird.* (S. 6:53-55)

Doch sie lehnten ihn ab, *und **Wir**retteten ihn und diejenigen, die mit ihm in der Arche waren. Doch diejenigen, die **Unsere** Zeichen leugneten,* haben **Wir** mit der Sintflut überwältigt. Sie waren wahrlich ein blindes Volk. (S. 7:64)

*Und **Wir** retteten ihn und die, die zu ihm hielten, durch **Unsere** Barmherzigkeit,*und ***Wir** schnitten die Wurzeln derer ab, die **Unsere** Zeichen verwarfen und nicht glaubten.* (S. 7:72)

Und ***Wir** retteten ihn und seine Familie,* ausgenommen seine Frau; sie gehörte zu denen, die zurückblieben. Dann *ließen**Wi**r einen Schwefelregen auf sie herabregnen. Sieh nun, wie das Ende derer war, die der Sünde und dem Verbrechen frönten!* (S. 7:83-84)

Wann immer **Wir** einen Propheten in eine Stadt sandten, nahmen **Wir** ihre Bewohner in Leid und Not auf, damit sie Demut lernten. Dann verwandelten **Wir** ihr Leid in Wohlstand, bis sie wuchsen und sich vermehrten und zu sagen begannen: "Auch unsere Väter waren von Leid und Reichtum betroffen" … *Siehe! **Wir** haben sie plötzlich zur Rechenschaft gezogen, während sie (ihre Gefahr) nicht erkannten.* Hätten die Bewohner der Städte nur geglaubt und Allah gefürchtet, **Wir** hätten ihnen wahrlich Segen vom Himmel und von der Erde zuteil werden lassen; doch sie lehnten ab, und***Wir****zogen sie zur Rechenschaft für ihre Missetaten.* Fühlten sich die Bewohner der Städte sicher vor *dem Kommen **Unseres** Zorns* bei Nacht, während sie schliefen? (S. 7:94-97)

O ihr Kinder Adams! Wenn Gesandte aus eurer Mitte zu euch kommen, die euch Meine Zeichen verkünden - diejenigen, die rechtschaffen sind und sich bessern -, dann soll keine Furcht über sie kommen, noch sollen sie trauern. Diejenigen aber, die **Unsere** Zeichen verwerfen und sie mit Hochmut behandeln - sie sind Gefährten des Feuers, um darin zu verweilen. Wer ist ungerechter als derjenige, der eine Lüge gegen Allah erfindet oder Seine Zeichen verleugnet? Solchen wird ihr Anteil aus dem Buch (der Weisungen) zukommen: Bis, wenn **Unsere**Gesandten (des Todes) kommen und ihre Seelen holen, sie sagen: "Wo sind die Dinge, die ihr außer Allah anzurufen pflegtet?" Sie werden antworten: "Sie haben uns im Stich gelassen", und sie werden gegen sich selbst Zeugnis ablegen, daß sie Allah abgelehnt haben. (S. 7:35-37)

Als sie die Warnungen mißachteten, die ihnen gegeben worden waren, *retteten **Wir** diejenigen, die das Böse verboten;* die Frevler aber*suchten **Wir** mit einer schmerzlichen Strafe heim,* weil sie zur Übertretung geneigt waren. (S. 7:165)

**Wir**haben sie auf dieser Erde in Abteilungen aufgeteilt. *Unter ihnen gibt es einige, die rechtschaffen sind, und einige, die das Gegenteil davon sind.**Wir** haben sie in Wohl und Wehe geprüft, damit sie sich (zu **Uns**) bekehren.* Nach ihnen folgte ein (böses) Geschlecht; sie erbten das Buch, aber sie wählten (für sich) die Eitelkeiten dieser Welt … (S. 7:168-169)

d. Dasselbe gilt für die Verwendung des Wortes "Ich", das an einigen Stellen sowohl für Dinge wie Allahs Transzendenz, Zorn usw. als auch für Vertrautheit, Gunst usw. verwendet wird:

Diejenigen, zu denen Wir das Buch gesandt haben, studieren es so, wie es studiert werden soll; sie sind es, die daran glauben; diejenigen, die nicht daran glauben - der Verlust ist ihr eigener. O ihr Kinder Israels! Erinnert euch an *die besondere Gunst, die **Ich** euch erwiesen habe,* und daran, daß **Ich** euch vor allen anderen (für ***Meine**Botschaft*) bevorzugt habe. (S. 2:121-122)

"Und bestimme für uns, was gut ist im Diesseits und im Jenseits: Denn wir haben uns zu Dir gewandt." Er sagte: "Mit ***Meiner** Strafe*heimsuche **Ich**, wen**Ich** will; doch ***Meine** Barmherzigkeit* erstreckt sich auf alle Dinge. *Diese (Barmherzigkeit) werde **Ich** denjenigen zukommen lassen, die rechtschaffen handeln und regelmäßige Wohltätigkeit üben*, und denen, die an Unsere Zeichen glauben." (S. 7:156)

e. Oder sowohl "Mein" als auch "Wir" sprachen im selben Abschnitt von Allahs Strafe:

"Vor ihnen lehnte das Volk Noahs (ihren Gesandten) ab; sie lehnten **Unseren** Diener ab und sagten: "Hier ist ein Besessener!", und er wurde vertrieben. Dann rief er zu seinem Herrn: "Ich bin ein Besessener: Hilf Du mir doch! Da öffneten **Wir** die Pforten des Himmels, und Wasser strömte hervor. Und **Wir** ließen die Erde mit Quellen sprudeln. Und die Wasser trafen sich (und stiegen auf) in dem Maße, wie **Wir** es bestimmt hatten. Und **Wir**trugen ihn auf einer Arche, die aus breiten Brettern gemacht und mit Palmfasern abgedichtet war. Sie schwimmt unter **Unseren** Augen, eine Belohnung für einen, der verschmäht worden war. Und **Wir** haben dies als ein Zeichen (für alle Zeiten) hinterlassen; gibt es denn jemanden, der ermahnt werden will? *Und wie schrecklich war **Meine**Strafe und **Meine** Warnung?*" Und **Wir** haben den Qur'an leicht verständlich gemacht, so daß man ihn sich merken kann. Gibt es denn jemanden, der ermahnt werden soll? *Wie schrecklich war dann **Meine** Strafe und **Meine** Warnung,* als die 'Ad (Menschen) (auch) die Wahrheit verwarfen. Und **Wir** schickten gegen sie einen wütenden Wind an einem Tag der Katastrophe, der die Menschen ausriss, als wären sie Palmenwurzeln, die aus dem Boden gerissen werden. Ja, *wie schrecklich war **Meine** Strafe und Meine Warnung!*(S. 54:9-21)

f. Oder sowohl "Ich" als auch "Wir" sprachen früher von Allahs Segen:

*Diejenigen, denen **Wir** das Buch gesandt haben, studieren es so, wie es studiert werden soll; sie sind es, die daran glauben;* und diejenigen, die nicht daran glauben, haben den Verlust selbst zu tragen. O ihr Kinder Israels! Erinnert euch an *die besondere Gunst, die**Ich** euch erwiesen habe, und daran, daß **Ich**euch vor allen anderen bevorzugt habe.*(S. 2:121-122)

Allah nahm einst einen Bund von den Kindern Israels, und ***Wir**setzten zwölf Hauptleute unter ihnen ein.* Und Allah sprach: "***Ich** bin mit euch,* und wenn ihr das Gebet verrichtet, wenn ihr Almosen gebt, wenn ihr an**Meine**Gesandten glaubt, wenn ihr sie ehrt und ihnen beisteht und wenn ihr Allah ein schönes Darlehen gebt, *so will **Ich**wahrlich eure Übel von euch tilgen und euch in Gärten einlassen, in denen Ströme fließen; wer aber von euch danach dem Glauben widersteht, der ist wahrlich vom Pfad der Rechtschaffenheit abgeirrt."* (S. 5:12)

Es gibt viel zu viele Anomalien in Allahs Gebrauch von Pluralpronomen, als dass man behaupten könnte, dass im Koran ein allgemeines Muster zu finden ist, zumindest in der Richtung, die von muslimischen Gelehrten und Dawagandisten vorgeschlagen wurde.

2) Ein weiteres Problem bei dieser Sichtweise ist, dass, wenn Könige im Plural der Majestät (wir) sprechen, es für andere fast immer notwendig ist, sich auf sie im Plural des Respekts zu beziehen ("plural" you - den es im modernen Englisch nicht wirklich gibt, im Arabischen aber schon). Wenn es also im Koran einen Plural der Majestät gibt, wenn Pluralität Majestät ausdrückt, warum wird dann der Majestätischste von allen und derjenige, der am meisten zu respektieren ist, Allah, nicht im Plural des Respekts angesprochen? Wenn Haleem, wie oben zitiert, und andere so leicht das königliche Wir mit dem Plural des Respekts verwechseln, als ob sie zusammengehören, warum zieht der Koran dann so scharf die Trennlinie, dass Allah oft im Plural sprechen kann, aber nicht im Plural angesprochen werden soll?

3) Darüber hinaus liegt einer solchen Redewendung, selbst wenn man ihr einen Bezug zu den Vorgängen im Koran zugestehen würde, der Gedanke zugrunde, dass Plural und Majestät in einer grundlegenden Beziehung zueinander stehen, ein Gedanke, der eher dem christlichen als dem muslimischen Verständnis von Gott entspricht. So schreibt der Theologe Douglas Kelly in einer Zusammenfassung der biblischen Lehre über die Majestät Gottes:

… die Majestät Gottes beinhaltet die Weite des Seins, unendliche, souveräne Macht, überragende Pracht und Herrlichkeit [und] absolute Vollkommenheit der Schönheit in seiner dreieinigen Persönlichkeit …10

Diese christliche Auffassung von Gott als einer reichen Vielfalt von Eigenschaften und Personen, die in einer vollkommenen Wesens- oder Wesenseinheit existieren, unterscheidet sich sehr von der islamischen Auffassung von Allah, der von den Muslimen als eine Einheit angesehen wird, die alle Vielfalt und zwischenmenschlichen Unterscheidungen übersteigt. Wenn der transzendente Gott in jedem Sinne des Wortes absolut eins ist, warum sollte dann die Pluralität Vorstellungen von Fülle, Pracht, Reichtum, Schönheit und Majestät hervorrufen? Sollte die Vorstellung einer unfruchtbaren Gottheit nicht von sich aus solche Vorstellungen hervorrufen?

Die Verbindung zwischen Majestät und Pluralität, die eine solche Redewendung voraussetzt, ist einfach nicht die Art von Assoziation, die man bei einer unitarischen Gottesvorstellung herstellen sollte, und daher auch nicht die Art von Redewendung, die wir von einem solchen "Gott" in einem "perfekten" Buch erwarten würden.

Trotz alledem können die Muslime selbst nicht umhin, eine solche Verbindung herzustellen. In einem anderen Artikel erkennt Muzammil Sidiqqi, der bereits zitiert wurde, diese Art von Verbindung an und räumt sie ein:

Der Islam lehrt uns, dass Vielfalt eine Tatsache der Natur ist und dass sie die Natur schön macht. Gott hat dieses ganze Universum mit Vielfalt geschaffen … Diese Vielfalt wird als natürlich angesehen und im Koran als Zeichen Gottes bezeichnet (30:20-22). Sie sind ein Zeichen für Gottes schöpferische Kraft und Weisheit und sind gut und gesund, da sie das menschliche Leben mit Reichtum und Schönheit ausstatten. Gott möchte, dass die Menschen aus dieser Vielfalt Nutzen ziehen und nicht zulassen, dass sie zu ungesunden Spaltungen in ihren Reihen führt.11

Nach Sidiqqi ist die Vielfalt eine Tatsache der Natur, und der Reichtum, den diese Pluralität mit sich bringt, ist das, was sie schön macht. Da Allah nicht durch Vielfalt gekennzeichnet ist, würde dies bedeuten, dass Allah nicht erhaben, reich, majestätisch und schön ist. Wenn Allah von sich selbst im Plural spricht, ist das also nur Schall und Rauch, ein Versuch, durch Rhetorik und Bombast zu erreichen, was ihm in Wirklichkeit fehlt.

**Unpersönliche Majestät**

Die folgende Ansicht, die hier am Beispiel von Muhammad Asad dargestellt wird, kann als eine Erweiterung oder eine extremere Form der Ansicht vom Plural der Majestät betrachtet werden, verdient aber als solche eine gesonderte Behandlung. Muhammad Asad versucht, die offensichtliche Inkohärenz der Art und Weise zu erklären, wie der Koran bei der Verwendung von Pronomen der ersten und dritten Person Singular und der ersten Person Plural hin und her springt, wenn der Sprecher Allah sein soll:

… Westliche Kritiker des Korans verweisen häufig auf die angeblich "inkohärenten" Verweise auf Gott - oft in ein und demselben Satz - als "Er", "Gott" oder "Ich", mit den entsprechenden Änderungen des Pronomens von "Sein" zu "Unser" oder "Mein", oder von "Ihm" zu "Uns" oder "Mir". Sie scheinen sich der Tatsache nicht bewusst zu sein, dass diese Änderungen nicht zufällig sind, und nicht einmal das, was man als "poetische Freiheit" bezeichnen könnte, sondern offensichtlich beabsichtigt sind:**ein sprachliches Mittel, das die Idee unterstreichen soll, dass Gott keine "Person" ist und daher nicht wirklich durch die Pronomen, die für endliche Wesen gelten, umschrieben werden kann.**12 (Kursivschrift im Original; Fettdruck von mir)

Wenn ich diese Ansicht als extrem bezeichne, will ich damit nicht sagen, dass sie weniger koranisch ist. In der Tat integriert Asad einfach die Sichtweise des majestätischen Plurals in das Gesamtbild Allahs, das im Koran gezeichnet wird; er erklärt Allahs "Transzendenz" und "Majestät" entlang koranischer Linien und versucht, Allahs scheinbar unterschiedslosen Gebrauch von Singular- und Pluralpronomen entsprechend zu verstehen. In seinen Überlegungen zu Sure 112 sagte Asad zum Beispiel:

Die Tatsache, dass Gott einer und in jeder Hinsicht einzigartig ist, ohne Anfang und ohne Ende, hat ihr logisches Korrelat in der Aussage, dass "es nichts gibt, was mit Ihm verglichen werden könnte" - **was jede Möglichkeit ausschließt, Ihn zu beschreiben oder zu definieren** … Folglich liegt die *Qualität*Seines Wesens jenseits der Reichweite des menschlichen Verständnisses oder der menschlichen Vorstellungskraft: was auch erklärt, warum jeder Versuch, Gott durch bildliche Darstellungen oder sogar abstrakte Symbole "darzustellen", als blasphemische Leugnung der Wahrheit bezeichnet werden muss.13 (Kursivschrift im Original; Fettdruck von mir)

An einer anderen Stelle sagt Asad,

D.h. Er ist völlig entfernt von aller Unvollkommenheit und von der Unvollständigkeit, die in dem Konzept, Nachkommen zu haben, impliziert ist. Das Konzept der "Definition" selbst impliziert die Möglichkeit eines Vergleichs oder einer Korrelation eines Objekts mit anderen Objekten; Gott jedoch ist einzigartig, da es "nichts gibt, was Ihm gleicht" (42:11) und daher "nichts, was mit Ihm verglichen werden könnte" (112:4) - mit dem Ergebnis, **dass jeder Versuch, Ihn oder Seine "Eigenschaften" zu definieren, eine logische Unmöglichkeit und vom ethischen Standpunkt aus eine Sünde ist**. Die Tatsache, dass Er undefinierbar ist, macht deutlich, dass die im Koran erwähnten "Attribute" (sifat) Gottes nicht Seine Realität umschreiben, sondern vielmehr die wahrnehmbare Wirkung Seines Wirkens auf und innerhalb des von Ihm geschaffenen Universums.14 (Kursivschrift im Original; Fettdruck von mir)

Wenn die göttlichen Pluralformen jedoch so verstanden werden, wie es Muslime wie Muhammad Asad vorschlagen, dann werden sie auf Kosten der Wissbarkeit Allahs und seiner Attribute und in einer Weise erklärt, die der Behauptung zuwiderläuft, dass Allah mit seinen Anhängern in einer intimen und persönlichen Weise in Beziehung steht. Und dies bringt die Verwendung von Pluralwörtern für Allah in Konflikt mit jenen Passagen, die von Allahs Eigenschaften und seiner angeblichen Unmittelbarkeit oder Nähe sprechen.15

Was Asad, der durch die Lehre des Korans behindert wird, hier sucht, findet sich in Wirklichkeit klar und deutlich in der Lehre von der Dreifaltigkeit, wie sie in der Bibel dargelegt ist. Denn die trinitarische Sichtweise besagt ja gerade, dass Gott nicht durch die für endliche Wesen geltenden Pronomen begrenzt ist. Der wahre Gott kann sich unterschiedslos mit Pronomen in der Einzahl oder Mehrzahl bezeichnen, eben weil er eine Person ist, und zwar nicht nur eine Person, sondern ein dreipersönliches Wesen. Aus dieser Sicht kann Gott majestätisch sein und sich dennoch auf die Menschen beziehen, und zwar auf höchst persönliche Weise. Ein christlicher Theologe drückt es so aus: "Die Gottheit ist persönlich, weil sie dreipersönlich ist. Da sie aus drei Personen besteht, kann die Gottheit gar nicht anders, als ihrem Wesen nach persönlich und nicht unpersönlich zu sein. "16

(Mehr über das inkohärente Hin- und Hergeplänkel bei der Verwendung von Pronomen durch Allah im Koran wird in Teil V gesagt).

**Schlussfolgerung**

Die Erklärung des majestätischen Plurals wurde ausprobiert und für unzureichend befunden. Der Koran erklärt nirgends, dass Allah auf diese Weise als Redewendung spricht, und er zeigt kein klar erkennbares Muster im göttlichen Gebrauch der Pluralpronomen, das uns zu der Schlussfolgerung befähigen würde, dass sie bildlich verwendet werden oder auf welche Weise. Darüber hinaus scheint eine solche Redewendung nicht mit der islamischen Gottesvorstellung übereinzustimmen, und wenn sie, wie in der Erklärung von Asad, mit dem in Einklang gebracht wird, was der Koran über Allahs Transzendenz und Einzigartigkeit aussagen soll, dann geschieht dies auf Kosten "seiner" Persönlichkeit, Wissbarkeit und Unmittelbarkeit, die ebenfalls im Koran gelehrt werden. Es muss also eine andere Erklärung gesucht und gefunden werden.

Weiter mit [Teil III](http://apologia-online.net/allahs-gebrauch-von-pluralpronomen-eine-uebersicht-und-kritik-teil-iii/).

**Fußnoten**
1 Muslime und andere verwechseln oft den Plural von Majestät mit dem Plural von Respekt, aber das sind eigentlich zwei verschiedene Ausdrücke. Was die erste Redewendung betrifft, die in den alten Sprachen vergleichsweise selten ist, so wird der Plural von dem Sprecher gesprochen und bezieht sich auf ihn, d. h. er wird selbstreferenziell verwendet; was die zweite Redewendung betrifft, die in vielen Sprachen gebräuchlich ist, so wird der Plural verwendet, um jemand anderen als den Sprecher anzusprechen. Mehr dazu finden Sie hier: Das Bildnis eines Esels, der Bücher trägt.

2 Shaykh Hamza Karamali, Warum bezieht sich Allah auf sich selbst mit dem Pluralsubstantiv?

3 Al-'Aqeedah al-Tadmuriyyah von Shaykh al-Islam Ibn Taymiyah, S. 75, wie an verschiedenen Stellen zitiert (*[*](http://muslim-responses.com/Why_does_Allah_say_We/Why_does_Allah_say_We_/)*)

4 Warum wird der Plural für Allah verwendet, wenn der Grund für die Nichtverwendung des Duals darin besteht, dass Allah "weit darüber" steht? Ist nicht auch Allah "weit über" der Plural?

5 M. A. S. Abdel Haleem, "Grammatical Shift For Rhetorical Purposes: Iltifat and Related Features in the Qur'an", Bulletin of the School of Oriental and African Studies, University of London, Vol. 55, No. 3 (1992), S. 414. Haleem gibt im Zusammenhang mit dieser Beobachtung die folgende Fußnote an: M. Sa'rān, al-Lugha wa'l-mujtama' (Kairo, 1963), 139-58.

Nota Bene: In diesem Zitat von Haleem wird der bereits erwähnte sophomorische Fehler begangen, zwei verschiedene Redewendungen miteinander zu vermischen, was umso unentschuldbarer ist, als er in diesem Fall von einem Gelehrten begangen wird. Nichtsdestotrotz ist Haleems Behauptung, dass der Plural von majestätisch offensichtlich nicht vor oder zeitgleich mit der Abfassung des Korans in Gebrauch war, zutreffend.

Eine minderwertige Version von Haleems Artikel mit mehreren Tippfehlern, vom Titel des Artikels bis zu dem im vorliegenden Beitrag verwendeten Zitat und darüber hinaus, finden Sie hier online: [Grammatical Shift For the Rhetorical Purposes: Iltifat and Related Features in the Qur'an](https://www.islamic-awareness.org/quran/text/grammar/iltifaat).

6 Shaykh Karamali, Ibid.

7 Sidiqqi, [Warum verwendet Allah das Wort "Wir", um sich selbst zu bezeichnen](https://www.islam101.com/tauheed/AllahWE.htm)?

8 YA, fn #56

9 "Ich" in YA nicht großgeschrieben

10 Douglas Kelly, Systematische Theologie: Grounded In Holy Scripture and understood in the light of the Church, Vol. I, The God Who Is: the Holy Trinity (Schottland, Großbritannien: Christian Focus Publications Ltd., 2008), S. 344-345

11 Sidiqqi, [Einheit und Vielfalt: Islamische Perspektive](http://www.theamericanmuslim.org/tam.php/features/articles/unity_and_diversity_islamic_perspective/)

12 Muhammad Asad, Die Botschaft des Koran (Bristol, England: The Book Foundation, 2003), S. ii, fn#2

13 Ibid., S. 1124, fn#2

14 Ibid., S. 214-215, fn#88

15 Asads Erklärung ähnelt dem [Trauben-Nuss-Müsli](https://en.wikipedia.org/wiki/Grape-Nuts), das weder Trauben noch Nüsse enthält. Schließlich sagt uns Asad, dass die Plural-Personalpronomen uns lehren, dass Allah weder Plural noch persönlich ist.

16 John Frame, The Doctrine of God (Philipsburg, New Jersey: Presbyterian and Reformed Publishing Co., 2002), S. 704
