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title: Polygamie in der Bibel
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updated: "2025-06-06"
category: Ethik
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# Polygamie in der Bibel

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Achtung! Dieser Artikel benötigt noch Überarbeitung!

Zur Verfügung gestellt von: [https://answering-islam.org/Women/wom9.html](https://answering-islam.org/Women/wom9.html)

Die folgende Erwiderung auf Sherif Muhammads Polemik gegen die Stellung der Frau im Christentum (*Teil 9 zur Polygamie*) wurde ursprünglich 1995 als Antwort in einem islamischen Diskussionsforum (Newsgroup: soc.religion.islam) verfasst. Sie wurde jedoch von den Moderatoren mit der Begründung „nicht relevant“ abgelehnt – obwohl genau dieser Text laut Verfasser auf den meisten islamischen Webseiten zitiert wird. Deshalb wird der Beitrag nun hier auf dieser Webseite veröffentlicht.

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### Zitat aus einem Beitrag von „Camel Driver“ (adam3@netcom.com):

> **FRAUEN IM ISLAM VS. FRAUEN IN DER JUDAISCH-CHRISTLICHEN TRADITION: MYTHOS UND REALITÄT**

Ein passenderer Untertitel wäre wohl: **„Propaganda des Mythenmachers“**. Warum, das wird gleich klar. Schon der allererste Absatz enthält erschreckend viel Unwissen. Leider ist es nicht nur Unwissen – ich bin ziemlich sicher, dass hier auch absichtlich getäuscht wird.

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### Punkt 9: Polygamie (aus Sherif Muhammads Freitagspredigt, 10. Februar 1995)

> *Polygamie ist eine sehr alte Praxis in vielen menschlichen Kulturen. Die Bibel verurteilt Polygamie nicht.*

**Antwort:**
Wenn jemand die Bibel nicht richtig lesen kann – so wie sie gemeint ist –, dann wird er in der Tat nichts finden. Aber: **Nahezu jede Bibelstelle**, in der Polygamie erwähnt wird, zeigt auch die **Konflikte**, die damit einhergehen. Es gibt **keine einzige Stelle**, in der Polygamie als Segen dargestellt wird. Dutzende Stellen zeigen jedoch, dass Polygamie stets zu **Problemen, Eifersucht und Streit** führt – stets verbunden mit Unglück.

Wer ein Gespür für die Bedeutung von Geschichten hat, für ihre lehrhafte Funktion auch ohne explizite Dogmatisierung, wird erkennen: **Das ist mehr als ein subtiler Hinweis. Die Bibel warnt deutlich vor Polygamie.**

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### Muhammad: Das Alte Testament und rabbinische Schriften bestätigen die Legalität der Polygamie. Salomo hatte 700 Frauen und 300 Nebenfrauen (1 Kön 11,3)

**Antwort:**
Das Feststellen einer sündhaften Tatsache ist **nicht dasselbe wie die Anerkennung dieser Sünde**. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Salomo genannt wird – denn dessen Handeln wird in der Bibel **explizit verurteilt**.

**Beispiel: 5. Mose 17,17**

> *„Er [der König] soll sich nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz sich nicht abwendet.“*

**Und was sagt 1. Könige 11?**

> *„Er hatte 700 Frauen königlicher Herkunft und 300 Nebenfrauen, und **seine Frauen verleiteten sein Herz**.“* (1 Kön 11,3)

Die Verse davor und danach zeigen unmissverständlich: **Salomos Tun war verboten – und hatte genau die Konsequenzen, vor denen gewarnt wurde.**

Die Schlussfolgerung: Entweder hat Muhammad diese Sätze **ignoriert**, oder – wahrscheinlicher – **bewusst weggelassen**, um die Aussage zu verzerren. Leider typisch für viele islamische Propagandatexte.

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### Weitere Beispiele:

> **David hatte viele Frauen und Nebenfrauen (2 Sam 5,13)**

**Antwort:**
Und trotzdem beging er Ehebruch mit einer weiteren Frau (Batseba). Selbst wenn das nicht passiert wäre – die Bibel schildert **den Streit unter den Kindern seiner Frauen**, **bis hin zu Mord**. Wenn das keine Warnung ist...

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### Kulturelle Verteidigung der Polygamie:

Sherif Muhammad: In afrikanischen Kulturen gilt Polygamie nicht als Erniedrigung. Viele Frauen bevorzugen einen bewährten Ehemann. Manche bitten ihre Männer sogar, eine zweite Frau zu nehmen, um sich nicht allein zu fühlen.

**Antwort:**
Wenn der Mann **kein christlicher Ehemann** ist, mag das in seltenen Fällen zutreffen. Aber wenn ein Mann seine Frau liebt, wie es Gott von ihm verlangt, **dann gibt es keinen Grund, warum sie sich einsam fühlen müsste.**

Zudem: Wenn eine zweite Frau dazukommt, **bekommt jede weniger Aufmerksamkeit**, nicht mehr. Afrikanische Frauen leben auch nicht isoliert wie manche muslimische Frauen. **Sie haben soziale Kontakte**, ohne ihren Mann teilen zu müssen.

Frage: Hat der Autor diese Behauptung mit **soliden Daten**, **Umfragen** oder **statistischer Evidenz** belegt? Oder ist das reine Spekulation?

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### Fazit des Autors:

> *Ich habe diesen Beitrag mehrfach beantwortet – aber Lügen werden immer wiederholt. Muslimische Webseiten verbreiten diese Pamphlete bedenkenlos weiter, ohne zu prüfen, ob sie wahr sind. Wiederholung macht eine Aussage nicht wahr.*
